Die höchsten Berge in jedem Kanton
Nicht jeder Kanton hat Viertausender. Der Ueberblick erklaert, warum die hoechsten Berge der Kantone von der Dufourspitze bis zu Huegeln im Mittelland reichen.

Nicht jeder Kanton hat Viertausender. Der Ueberblick erklaert, warum die hoechsten Berge der Kantone von der Dufourspitze bis zu Huegeln im Mittelland reichen.
Die hoechsten Berge der Kantone zeigen die geografische Spannweite der Schweiz. Im Wallis liegt mit der Dufourspitze auf 4634 Metern der hoechste Punkt des Landes. In Bern ist es das Finsteraarhorn, in Graubuenden der Piz Bernina, im Tessin der Rheinwaldhorn-Gebirgsraum beziehungsweise die hoechsten Gipfel an der Kantonsgrenze. Andere Kantone erreichen keine alpinen Hoehen, sondern eher Jura- oder Mittellandgipfel.
Einordnung
Die Rangliste ist deshalb weniger eine einfache Topliste als ein geografisches Portraet. Wallis, Bern, Graubuenden, Uri, Glarus, Tessin, Obwalden, Nidwalden und Schwyz sind stark alpin gepraegt. Kantone wie Basel-Stadt, Genf, Thurgau oder Schaffhausen haben dagegen andere Landschaften: Fluesse, Huegel, Rebberge und Siedlungsraeume.
Warum das Thema wichtig ist
Grenzgipfel machen die Sache komplizierter. Manche hoechsten Punkte liegen auf Kantons- oder Landesgrenzen. Je nach Quelle wird der hoechste Gipfel, der hoechste Punkt oder der hoechste vollstaendig im Kanton liegende Berg genannt. Eine serioese Liste muss diese Unterscheidung offenlegen.
Worauf man achten sollte
Interessant ist auch die Alltagsperspektive. Ein Kanton mit einem hohen Berg ist nicht automatisch ein Bergkanton im taeglichen Leben aller Einwohnerinnen und Einwohner. Bern reicht vom Jura ueber die Bundesstadt bis zu den Hochalpen. Graubuenden ist flaechenmaessig alpin, aber ebenfalls von Taelern, Paessen und regionalen Zentren gepraegt.
Fazit
Die hoechsten Berge pro Kanton sind somit ein guter Einstieg in die Schweizer Landschaftskunde. Sie zeigen, wie stark die Schweiz von Hoehenstufen lebt: vom Rhein in Basel bis zu den Viertausendern des Wallis.
Einordnung und Datenbasis: Schweiz Tourismus.
Beitragsbild: Wikimedia Commons.