Telefonbetrug in Stettfurt vereitelt – Tatverdächtiger festgenommen
Die Kantonspolizei Thurgau hat in Stettfurt einen 28-jährigen Mann bei der Geldübergabe im Rahmen eines Telefonbetrugs festgenommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Die Polizei ruft zur Vorsicht bei Geldübergaben an unbekannte Personen auf und gibt Tipps zur Überprüfung von Anrufern.

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstag in Stettfurt einen Mann festgenommen, der in flagranti bei der Übergabe von Geld im Zusammenhang mit einem Telefonbetrug ertappt wurde. Gegen den Tatverdächtigen wird bei der Staatsanwaltschaft Anzeige erstattet.
Gegen 11.30 Uhr erhielt die Kantonspolizei Thurgau einen Hinweis, dass eine 62-jährige Frau in Stettfurt einem vermeintlichen Banksicherheitsdienst Geld übergeben wolle. Die Einsatzkräfte fuhren umgehend zum Ort des Geschehens und konnten den Geldabholer bei der Übergabe des Geldes festnehmen.
Die Staatsanwaltschaft Bischofszell hat gegen den 28-jährigen Serben eine Strafuntersuchung eingeleitet.
Die Polizei ruft dazu auf, Personen im eigenen Umfeld für das Thema zu sensibilisieren: Geld oder Wertsachen dürfen niemals an unbekannte Personen übergeben werden. Echte Bankmitarbeitende oder Polizistinnen und Polizisten verlangen niemals die Übergabe von Geld oder Wertsachen.
Es wird empfohlen, die Echtheit von Bankmitarbeitenden oder Polizistinnen und Polizisten zu überprüfen, indem man das Gespräch beendet und die eigene Bankfiliale oder die Notrufnummer 117 anruft. Dabei soll die Situation erklärt und erfragt werden, ob tatsächlich Mitarbeitende der Bank oder Polizei angerufen haben.
Die Polizei warnt davor, sich durch angezeigte Telefonnummern auf dem Telefondisplay täuschen zu lassen, da es technisch möglich ist, die Nummer des Anrufenden zu verändern.
Im Telefonbuch, auch online, sind häufig die vollständigen Namen der Betroffenen zu finden. Wenn diese auf ältere und möglicherweise alleinstehende Personen hinweisen, sind diese für Betrüger besonders interessant. Es wird empfohlen, den Eintrag abzukürzen oder ganz löschen zu lassen, um das Risiko zu verringern.
Weitere Präventionstipps und Informationen sind auf der Webseite www.telefonbetrug.ch der Kantonspolizei Zürich verfügbar.
Quelle: Kantonspolizei Thurgau · Originalmitteilung