Kanton Aargau

Zwei Selbstunfälle in Muri und Baden durch falsche Pedalbedienung

Am 26. Oktober 2026 ereigneten sich in Muri und Baden zwei Selbstunfälle, bei denen ältere Fahrzeuglenker vermutlich Brems- und Gaspedal verwechselt haben. Trotz erheblichem Sachschaden blieb es bei beiden Vorfällen bei glimpflichen Folgen ohne Verletzte.

Demolierter PW nach Selbstunfall.
Bildquelle: Kantonspolizei Aargau (Originalmitteilung)

Am Montag, 26. Oktober 2026, kam es in Muri und Baden zu zwei Unfällen, bei denen die Fahrzeuglenker die Kontrolle über ihre Autos verloren. Eine 73-jährige Frau und ein 87-jähriger Mann waren jeweils in Situationen verwickelt, in denen sie vermutlich Brems- und Gaspedal verwechselt hatten. Bei beiden Ereignissen wurde niemand verletzt, jedoch entstand erheblicher Sachschaden.

Der erste Unfall ereignete sich gegen 15 Uhr in einer Tiefgarage an der Seetalstrasse in Muri. Die 73-jährige Fahrerin stiess beim Rückwärtsausparken mit ihrem Mercedes gegen einen geparkten Suzuki und schob diesen gegen eine Wand. Sie gab an, dabei vom Brems- auf das Gaspedal gerutscht zu sein. Beim anschliessenden Einparken kam es zu einer weiteren Kollision, bei der sie erneut vermutlich Brems- und Gaspedal falsch bediente. Dabei kollidierte sie mit einem vor ihr abgestellten Opel. An allen drei Fahrzeugen entstand Sachschaden.

Der zweite Unfall ereignete sich kurz vor 19.30 Uhr auf einem Parkplatz am Kornfeldweg in Baden. Ein 87-jähriger Mann verlor beim Wenden die Kontrolle über seinen Peugeot und prallte rückwärts gegen ein Garagentor. Dabei wurde auch ein Wasserhahn beschädigt, was zu einem Wasseraustritt führte. Auch hier wird vermutet, dass der Fahrer Brems- und Gaspedal verwechselt hatte. Am Fahrzeug, am Garagentor und am Wasserhahn entstand Sachschaden.

Die Kantonspolizei Aargau hat beiden Unfallverursachern die Führerausweise vorläufig entzogen und diese zur weiteren Bearbeitung an das Strassenverkehrsamt weitergeleitet.

Quelle: Kantonspolizei Aargau · Originalmitteilung