Schweiz

Rad-WM 2026: Marlen Reusser führt die Schweiz in Montreal an

Swiss Cycling reist mit 24 Athletinnen und Athleten zur WM nach Montreal. Marlen Reusser will ihren Zeitfahr-Titel verteidigen; kurz darauf folgt die EM in Ljubljana.

Marlen Reusser bei der Siegerehrung des EM-Zeitfahrens 2022. Archivfoto, nicht von der WM 2026.
Sandro Halank, Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Archivfoto EM 2022 · unverändert · Lizenz

Mit Marlen Reusser als amtierender Zeitfahr-Weltmeisterin geht die Schweiz in die Strassenrad-WM vom 20. bis 27. September 2026 in Montreal. Swiss Cycling hat elf Athletinnen und 13 Athleten ausgewählt. Nur wenige Tage nach den Titelkämpfen in Kanada wartet mit der Europameisterschaft in Ljubljana die nächste Aufgabe.

Die Schweizer WM-Auswahl in Zahlen

Das Aufgebot umfasst insgesamt 24 Personen. Bei den Frauen steht besonders Marlen Reusser im Blickpunkt: Sie tritt im Einzelzeitfahren als Titelverteidigerin an. Bei den Männern nennt Swiss Cycling unter anderem Jan Christen, Stefan Küng und Mauro Schmid als Fahrer mit Chancen auf dem anspruchsvollen WM-Parcours.

  • Weltmeisterschaften: 20. bis 27. September 2026 in Montreal.
  • Schweizer Delegation: elf Athletinnen und 13 Athleten.
  • Zeitfahren der Frauen: rund 40 Kilometer und etwa 200 Höhenmeter.
  • Strassenrennen: rund 180 Kilometer bei den Frauen, mehr als 270 Kilometer bei den Männern.

Die Streckenangaben stammen aus der Teamankündigung von Swiss Cycling vom 9. September. Sie geben einen ersten Überblick über die Belastung, ersetzen aber keinen detaillierten Renn- oder Übertragungsplan.

Reusser will den Zeitfahr-Titel verteidigen

Das Zeitfahren bietet Reusser die Möglichkeit, ihren WM-Titel auf einer vergleichsweise höhenmeterarmen Strecke zu verteidigen. Nach Angaben des Verbandes umfasst der Kurs ungefähr 40 Kilometer bei lediglich 200 Höhenmetern. Ob die Titelverteidigung gelingt, entscheidet sich erst im Rennen.

Die Rolle als amtierende Weltmeisterin macht Reusser zu einem zentralen Namen der Auswahl. Der Verband stellt ihre Ausgangslage positiv dar. Daraus lässt sich aber weder ein Resultat noch eine bestimmte Medaillenwahrscheinlichkeit ableiten.