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Mörschwil SG: BMW aus Garage gestohlen – zwei Festnahmen

Nach einem Einbruch in Mörschwil stoppte die Polizei den gestohlenen BMW X5 auf der A1 bei Wallisellen. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen.

Symbolbild eines silbernen BMW X5. Nicht das in Mörschwil gestohlene Fahrzeug.
Symbolbild: Nicht das gestohlene Fahrzeug und nicht der Tatort. Foto: Dimitrije Djekanovic / Unsplash. Ausschnitt.

Nach einem Einbruch in eine Autogarage in Mörschwil SG hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen. Der gestohlene BMW X5 wurde am frühen Dienstagmorgen auf der A1 bei Wallisellen ZH angehalten und sichergestellt.

Wie die Kantonspolizei St.Gallen am 22. September 2026 mitteilte, ging kurz nach 2.45 Uhr die Meldung über eine eingeschlagene Scheibe bei einer Autogarage im Wisental ein. Patrouillen der Kantons- und Stadtpolizei St.Gallen rückten aus. Als sie eintrafen, war das Fahrzeug bereits verschwunden.

Autoschlüssel aus dem Gebäude gestohlen

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand verschafften sich die Einbrecher über die Scheibe eines Plexiglastors Zutritt zur Garage. Im Gebäude entwendeten sie einen Autoschlüssel. Durch eine weitere aufgebrochene Glasscheibe gelangten sie in den Showroom und fuhren mit dem dort abgestellten BMW X5 davon.

Der Sachschaden an der Garage beträgt laut Polizei rund 2’500 Franken. Zudem wurden in derselben Nacht in Mörschwil Kontrollschilder von einem parkierten Auto gestohlen und am entwendeten BMW angebracht.

Um 4.15 Uhr auf der A1 angehalten

Eine Patrouille der Kantonspolizei Zürich entdeckte das gesuchte Fahrzeug um 4.15 Uhr auf der Autobahn A1 bei Wallisellen. Die Einsatzkräfte hielten es mit der Leuchtanzeige «STOP POLIZEI» an.

Die beiden Insassen, französische Staatsangehörige im Alter von 20 und 21 Jahren, liessen sich nach Polizeiangaben widerstandslos festnehmen. Der BMW wurde sichergestellt.

Der 21-jährige Tatverdächtige hatte laut Mitteilung beim Einbruch Schnittverletzungen erlitten. Die Polizei brachte ihn zur Behandlung ins Spital und anschliessend zurück zur Polizei.

Staatsanwaltschaft leitet die weiteren Ermittlungen

Am Einsatz waren neben den Polizeikorps aus St.Gallen und Zürich auch sechs Angehörige der örtlichen Feuerwehr beteiligt. Sie unterstützten in Mörschwil bei der Umleitung und der Ausleuchtung des Tatorts.

Die Kantonspolizei St.Gallen ermittelt im Auftrag der kantonalen Staatsanwaltschaft weiter. Für die beiden Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.