Zuger Polizei und Strassenverkehrsamt kontrollieren landwirtschaftliche Fahrzeuge und stellen Mängel fest
Im September 2026 führten die Zuger Polizei und das Strassenverkehrsamt im gesamten Kanton Zug Kontrollen bei rund 22 landwirtschaftlichen Fahrzeugen durch. Dabei wurden fünf Fahrzeuglenkende angezeigt und verschiedene Mängel wie Sichtbehinderungen und ungenügende Ladungssicherung festgestellt.

Die Zuger Polizei führte zusammen mit dem Strassenverkehrsamt des Kantons Zug an zwei Nachmittagen im September 2026 landwirtschaftliche Fahrzeuge im gesamten Kantonsgebiet Kontrollen durch. Dabei wurden diverse Mängel festgestellt.
Die Überprüfungen fanden am Mittwoch, 2. September, sowie am Montag, 21. September 2026, jeweils am Nachmittag statt. Insgesamt wurden rund 22 Traktorgespanne kontrolliert. Im Mittelpunkt standen die Betriebssicherheit der Fahrzeuge, die Sichtverhältnisse, die Ladungssicherung sowie die Einhaltung weiterer Vorschriften des Strassenverkehrsrechts.
Im Rahmen der Kontrollen wurden fünf Fahrzeuglenkende angezeigt. Gründe dafür waren unter anderem erhebliche Sichtbehinderungen durch Ladung oder Anbaugeräte, eine ungenügende Ladungssicherung sowie fehlende Kontrollschilder für den Arbeitsanhänger. Zudem wurde in einem weiteren Fall eine Ordnungsbusse ausgestellt. Mehrere kleinere Beanstandungen konnten direkt vor Ort angesprochen werden, wobei die Fahrzeuglenkenden auf mögliche Verbesserungen hingewiesen wurden.
Landwirtschaftliche Fahrzeuge weisen aufgrund ihrer Grösse sowie der unterschiedlichen An- und Aufbauten besondere Merkmale auf, die im Strassenverkehr besondere Aufmerksamkeit erfordern. Die gezielten Kontrollen sollen dazu beitragen, mögliche Sicherheitsrisiken zu erkennen, Mängel zu beheben und die Fahrzeuglenkenden für einen sicheren und vorschriftsgemässen Betrieb zu sensibilisieren.
Die Kontrollen wurden von der Verkehrspolizei der Zuger Polizei gemeinsam mit Verkehrsexperten des Strassenverkehrsamtes des Kantons Zug durchgeführt.
Quelle: Zuger Polizei · Originalmitteilung