Gewässerverschmutzung im Rotbach bei Bühler führt zum Fischsterben
Am 3. Oktober 2026 kam es im Rotbach bei Bühler zu einer Gewässerverschmutzung, bei der etwa 1000 Fische verendeten. Eine ausgefallene Wasserpumpe in einem Industriegebäude führte dazu, dass belastetes Wasser in den Bach gelangte. Der Verursacher wird strafrechtlich verfolgt.

Am Samstag, 3. Oktober 2026, wurde im Rotbach in Bühler eine Gewässerverschmutzung festgestellt, infolgedessen rund 1000 Fische verendeten. Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden sowie das Amt für Umwelt ermittelten die Ursache der Verschmutzung.
Kurz nach 11.00 Uhr am Samstag ging bei der Notrufzentrale AR die Meldung über eine starke Schaumbildung im Rotbach ein. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden und des Amts für Umwelt bestätigten die Schaumbildung und stellten mehrere verendete Fische fest. Die regionale Feuerwehr ergriff vorsorgliche Massnahmen und errichtete unter anderem eine Ölsperre.
Die Ermittlungen ergaben, dass in einem Industriegebäude eine Wasserpumpe in einem Schacht ausgefallen war. Dadurch stieg Wasser in einem Keller an und kam mit Industrieablagerungen am Boden in Kontakt. Nachdem das Wasser bemerkt wurde, nahm man die Wasserpumpe wieder in Betrieb und pumpte das Wasser ab. Entgegen der Annahme gelangte das Wasser nicht in die Kanalisation, sondern in den Rotbach. Die mitgeführten Industrieablagerungen führten zu starker Schaumbildung im Rotbach, was zum Fischsterben führte. Insgesamt wurden rund 1000 verendete Fische festgestellt.
Der Verursacher der Gewässerverschmutzung konnte ermittelt werden. Er wird bei der Staatsanwaltschaft wegen Widerhandlungen gegen das Gewässerschutzgesetz zur Anzeige gebracht.
Quelle: Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden · Originalmitteilung