Geroldswil

Jugendliche greifen Feuerwehrleute in Geroldswil mit Pyrotechnik an – Polizei ermittelt

Am 1. November 2026 griffen in Geroldswil Gruppen von Jugendlichen Feuerwehrleute mit Pyrotechnik an und beschädigten das Feuerwehrdepot. Die Kantonspolizei Zürich griff ein, verhaftete einen 15-Jährigen und führt Ermittlungen durch.

Ein Glastor mit Beschädigung; notdürftig repariert
Beschädigung am Tor des Feuerwehrdepots. Quelle: Kantonspolizei Zürich

Am Sonntagabend, 1. November 2026, kam es in Geroldswil zu Angriffen auf Feuerwehrleute durch Gruppen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dabei wurde das Feuerwehrdepot beschädigt. Die Kantonspolizei Zürich griff ein und hat Ermittlungen eingeleitet.

Gegen 19.30 Uhr wurde gemeldet, dass ein Feuerwehrmann mit Feuerwerksraketen beschossen worden sei. Dieser hatte nach einem Einsatz das Feuerwehrdepot verlassen, als er von einer Gruppe junger Leute, die sich auf dem Dorfplatz aufhielten, mit Pyrotechnik attackiert wurde. Zusätzlich wurde eine Fensterscheibe des Feuerwehrdepots von aussen mit einem Stein eingeworfen. Zuvor war die Feuerwehr Geroldswil – Oetwil an der Limmat wegen eines brennenden Containers ausgerückt.

Mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Zürich rückten umgehend aus. Bei ihrem Eintreffen trafen sie auf mehrere Dutzend junge Randalierer, die wiederholt Feuerwerkskörper in Richtung der Einsatzkräfte zündeten. Nachdem weitere Patrouillen eintrafen, flüchteten die Jugendlichen in verschiedene Richtungen. Die Polizei patrouillierte im Dorfkern, löste Gruppierungen auf, führte Personenkontrollen durch und sprach Wegweisungen aus. Nach 22.30 Uhr kehrte Ruhe ein.

Im Verlauf der Ereignisse ermittelte und verhaftete die Kantonspolizei einen 15-jährigen Schweizer, der dringend verdächtigt wird, aktiv an den Unruhen beteiligt gewesen zu sein. Die Jugendanwaltschaft ergriff noch in derselben Nacht die erforderlichen strafprozessualen Massnahmen. Die Kantonspolizei Zürich führt zusammen mit der Jugendanwaltschaft und der Staatsanwaltschaft weitere Ermittlungen durch.

Quelle: Kantonspolizei Zürich · Originalmitteilung