Gasleck bei Bauarbeiten in Thunstetten führt zu Evakuierung mehrerer Wohnhäuser
In Thunstetten führte ein Gasleck bei Bauarbeiten zur Evakuierung von neun Wohnhäusern. Acht Bewohner konnten am Abend zurückkehren, für die übrigen wurde eine Übernachtungsmöglichkeit organisiert.

Am Mittwoch, 30. September 2026, kurz nach 10.25 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass an der Obergasse in Thunstetten ein Gasereignis stattgefunden habe.
Nach ersten Erkenntnissen wurden bei Bauarbeiten an der betroffenen Liegenschaft aus noch ungeklärten Gründen ein natürliches Gasvorkommen angebohrt. Dabei trat an mehreren Stellen eine unbekannte Menge Erdgas aus.
Die Obergasse wurde aus Sicherheitsgründen grossräumig abgesperrt, und eine Umleitung wurde durch die Feuerwehr signalisiert. In Absprache mit Spezialisten wurden neun nahegelegene Gebäude evakuiert.
Das ausgetretene Gas wurde mittels kontrollierter Abfackelung verbrannt. Es gab keine Verletzten, ein Ambulanzteam war vorsorglich vor Ort.
Am Abend konnten die Bewohnerinnen und Bewohner von acht der neun evakuierten Gebäude zurückkehren. Für die übrigen wurde mit Unterstützung von Angehörigen eine alternative Übernachtungsmöglichkeit organisiert.
Im Einsatz standen neben der Kantonspolizei Bern die Feuerwehr Thunstetten-Bützberg sowie die Sonderstützpunktfeuerwehr Langnau.
Quelle: Kantonspolizei Bern · Originalmitteilung