Autobahn A2 in Emmen: Rund 100 Fahrzeuglenkende missachteten gesperrte Fahrstreifen nach Pannen
Am 21. und 28. September 2026 blieben auf der Autobahn A2 in Emmenbrücke Fahrzeuge wegen Pannen stehen. Rund 100 Fahrzeuglenkende fuhren trotz roter Kreuze auf gesperrten Fahrstreifen weiter und erhalten eine Busse von 250 Franken.

Am 21. und 28. September 2026 blieben auf der Autobahn A2 in Emmenbrücke ein Lastwagen sowie ein Sattelmotorfahrzeug aufgrund von Pannen stehen und konnten ihre Fahrt nicht fortsetzen. In der Folge mussten die betroffenen Fahrstreifen gesperrt werden.
Zur Absicherung der Pannenstellen und zur Verhinderung von Folgeunfällen wurden die betroffenen Fahrstreifen mit roten Kreuzen auf den Überkopfsignalen gesperrt.
Trotz der klaren Signalisation fuhren rund 100 Fahrzeuglenkende auf den gesperrten Fahrstreifen weiter. Diese Missachtung wird mit einer Ordnungsbusse von 250 Franken wegen Nichtbeachtens eines Lichtsignals geahndet.
Die Polizei betont, dass Fahrstreifensperrungen zwingend einzuhalten sind, da sie der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden sowie dem Schutz von Einsatz-, Unterhalts- und weiteren Personen auf der Fahrbahn dienen. Ein rotes Kreuz über einem Fahrstreifen bedeutet, dass dieser nicht mehr befahren werden darf.
Fahrzeuglenkende sind verpflichtet, frühzeitig auf einen freigegebenen Fahrstreifen zu wechseln, was durch einen gelben Abweispfeil signalisiert wird, und die entsprechende Signalisation konsequent zu beachten.
Die Polizei verweist zudem auf einen kürzlich veröffentlichten Präventionsbeitrag in den sozialen Medien, der auf die Bedeutung und korrekte Beachtung von Fahrstreifensperrungen aufmerksam macht. Die Beiträge sind auf Instagram, TikTok und Facebook verfügbar.
Quelle: Luzerner Polizei · Originalmitteilung