Brand in Oberwinterthur: Bewohner nach Dachstock-Feuer vermisst
Am 6. Oktober 2026 brach in Oberwinterthur ein Dachstock-Brand aus. Ein Bewohner wird vermisst, mehrere Wohnungen sind unbewohnbar. Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle.

Am Dienstagmorgen, 6. Oktober 2026, kam es in Oberwinterthur zu einem Brand im Dachstock eines Mehrfamilienhauses, bei dem erheblicher Sachschaden entstand. Ein Bewohner des Hauses wird seit dem Ereignis vermisst. Die Bevölkerung wurde über die App Alertswiss vor der starken Rauchentwicklung gewarnt.
Gegen 9.30 Uhr meldeten Anwohner eine starke Rauchentwicklung aus dem Dach des Gebäudes am Heiniweg. Die Feuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur rückte umgehend aus und stellte beim Eintreffen Flammen am Dach fest. Die Stadtpolizei Winterthur evakuierte das Haus und betreute die Bewohnerinnen und Bewohner. Zudem informierte sie die Bevölkerung via Alertswiss über die Rauchentwicklung und riet, Fenster und Türen in der Umgebung geschlossen zu halten. Das Wohnquartier wurde abgesperrt, und der Verkehr wurde geregelt. Die Kantonspolizei Zürich ermittelt zum Verbleib der vermissten Person.
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten als schwierig. Dennoch gelang es der Feuerwehr, den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen und weitere Schäden am angebauten Nachbargebäude zu verhindern. Der Sachschaden am betroffenen Gebäude wird ersten Schätzungen zufolge eine Million Franken übersteigen. Mehrere Wohnungen sind derzeit unbewohnbar. Die Stadtpolizei Winterthur koordiniert zusammen mit städtischen Vertretern die Bereitstellung von Ersatzunterkünften für die Betroffenen. Die Löscharbeiten dauern weiterhin an.
Die Ursache des Brandes ist noch unklar und wird von Brandermittlungsspezialisten der Kantonspolizei Zürich untersucht. Die Stabilität des ausgebrannten Dachstocks wurde von einer Baustatikerin beurteilt. Zur Unterstützung der Löscharbeiten kamen Drohnenspezialisten von Schutz & Rettung Zürich zum Einsatz. Die Stadtpolizei Winterthur sperrte das Wohnquartier weiterhin ab und regelte den Verkehr. Zudem waren der Statthalter, ein Inspektor der Gemeinsamen Verkehrs- und Zollkontrolle (GVZ), sowie vorsorglich der Rettungsdienst Winterthur im Einsatz.
Quelle: Kantonspolizei Zürich · Originalmitteilung