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# Asiatische Hornisse in Schwyz: Zehn Nester entfernt – Sichtungen weiter melden
- URL: https://www.schweiz.blog/asiatische-hornisse-schwyz-zehn-nester/
- Published: 2026-09-22T08:09:03.000Z
- Updated: 2026-09-22T08:09:03.000Z
- Description: Im Kanton Schwyz wurden zwischen Mitte Juli und Mitte September zehn Nester der Asiatischen Hornisse entfernt. So meldest du Sichtungen und unterstützt die Suche.
- Author: schweizblog
- Tags: News

**Im Kanton Schwyz sind zwischen Mitte Juli und Mitte September 2026 zehn Nester der Asiatischen Hornisse gefunden und fachgerecht entfernt worden. Die Art breitet sich auf dem Kantonsgebiet weiter aus. Der Kanton bittet die Bevölkerung, verdächtige Tiere und Nester zu melden – und rät davon ab, selbst Fallen aufzustellen.**

Das geht aus der [Medienmitteilung des Kantons Schwyz vom 22\. September](https://www.sz.ch/kanton/medien-und-datenschutz/medienmitteilungen/detailseite.html/10392/news/26053?ref=schweiz.blog) hervor. Gegenüber dem Vorjahr habe sich die Asiatische Hornisse deutlich weiter ausgebreitet. Die Ausbreitung verlaufe von West nach Ost. Welche Gemeinden die zehn entfernten Nester betreffen, wird in der Mitteilung nicht aufgeschlüsselt.

## Woran du die Asiatische Hornisse erkennst

Die Asiatische Hornisse ist laut Kanton etwas kleiner als die einheimische Europäische Hornisse. Auffällig sind vor allem die **gelben Beinenden** und der überwiegend dunkle Körper. Auch am Hinterleib sind gelbe Zeichnungen zu sehen.

Eine Beobachtung ist noch keine bestätigte Artbestimmung. Für Sichtungen von Tieren oder Nestern verweist der Kanton auf die offizielle Plattform [asiatischehornisse.ch](https://www.asiatischehornisse.ch/?ref=schweiz.blog). Dort kannst du deinen Verdacht melden, damit er geprüft werden kann.

## Warum jetzt auch der Blick in die Baumkronen zählt

Die Nester verändern sich im Jahresverlauf: Im Frühjahr beginnt die Königin mit einem kleinen Nest an einem geschützten Ort. Im Sommer baut das Volk ein grösseres sogenanntes Sekundärnest und zieht dorthin um.

Diese späteren Nester sind häufig birnenförmig und besitzen ein kleines seitliches Flugloch. Nach Angaben des Kantons können sie einen Durchmesser von 80 Zentimetern bis zu einem Meter erreichen. Oft hängen sie ab etwa zehn Metern Höhe in einer Baumkrone. Das Laub erschwert die Suche; die Höhe macht auch die Entfernung aufwändiger.

Für die Bevölkerung ist deshalb die Beobachtung und Meldung wichtig. Die Bekämpfung gehört in die Hände von Fachleuten. Versuche nicht, ein Nest selbst zu öffnen oder zu entfernen.

## Was nach einer Meldung passiert

Bestätigt sich eine Sichtung, beginnt die Suche nach dem zugehörigen Nest oder dessen Bekämpfung. Dabei helfen freiwillige, ausgebildete «Hornissen Scouts». Sie beobachten die Tiere und versuchen, daraus den Neststandort zu ermitteln.

Wird ein Nest gefunden und ist seine Bekämpfung möglich, beauftragt der Kanton Spezialistinnen und Spezialisten. Wer die Scouts bei der Nestsuche unterstützen möchte, kann sich bei [neobioten@sz.ch](mailto:neobioten@sz.ch) melden. Eine Meldung über die Plattform ersetzt dabei nicht die fachliche Prüfung.

## Weshalb eigene Fallen keine gute Lösung sind

Der Kanton rät ausdrücklich von Fallen ab. Der Grund: Sie fangen nicht nur Asiatische Hornissen, sondern auch viele andere Tiere. Wer helfen will, sollte daher Sichtungen melden, statt auf eigene Faust Insekten zu fangen.

## Eine Belastung für Bienen – keine neue besondere Gefahr für Menschen

Die Asiatische Hornisse jagt unter anderem Wildbienen, Wespen und Honigbienen, um ihre Larven zu ernähren. Der Kanton bezeichnet sie deshalb als Bienenschädling, hält aber auch fest, dass gesunde Bienenvölker mit ihrer Präsenz umgehen können. Durch Frass an reifen Früchten sei zudem im Obst- und Weinbau mit Schäden zu rechnen. Konkrete Schadenssummen nennt die Mitteilung nicht.

Für Menschen ist die Asiatische Hornisse nach aktuellem Wissensstand laut Kanton **nicht gefährlicher als die einheimische Hornisse**. Die Meldung ist daher kein Anlass für Panik, sondern ein Aufruf zur gezielten Mithilfe: beobachten, melden und die fachgerechte Bekämpfung den zuständigen Stellen überlassen.

Quellenstand: 22\. September 2026\. Grundlage ist die verlinkte Medienmitteilung des Kantons Schwyz.

Bildnachweis: [Charles J. Sharp, Asiatische Hornisse, Portugal (2016)](https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Asian%5Fhornet%5F%28Vespa%5Fvelutina%29.jpg?ref=schweiz.blog), [CC BY-SA 4.0](https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/?ref=schweiz.blog). Archivaufnahme, kein aktueller Fund aus Schwyz. Bildausschnitte und die daraus erstellte Social-Grafik von schweiz.blog stehen ebenfalls unter CC BY-SA 4.0.